Monatsrückblick Kreis Düren

Monatsrückblick Kreis Düren November 2021 von Karl-Josef Linden

 

 

Karl-Josef Linden

  

Wenig Sonnenschein im recht trockenen November

 

Der Herbst 2021 ist vorbei und er war im Rückblick der letzten drei Monate 0,5° zu warm, er lieferte 115% des üblichen Sonnenscheins und er war sehr trocken. Nur 57 % des normalen Herbstregens fiel z.B. in Düren, das sind umgerechnet 78 l/qm statt der üblichen 136 l/qm. Überwiegend hoher Luftdruck mit schönen Herbststimmungen hielt die meisten Tiefdruckgebiete auf Abstand zum Rheinland und der Rureifel. Schauen wir uns die einzelnen Wetter-Parameter des letzten Herbstmonats im Vergleich der Wetterstationen einmal genauer an.

 

Die durchschnittlichen Temperaturen zeigten einen zu kühlen November bei Abweichungen von -0,5 bis -0,8 Grad. Die errechneten Mitteltemperaturen schwankten dabei je nach Höhenlage zwischen 6,2° im Raum Jülich und 3,9° in den Höhenlagen des Kermeters. Den letzten kalten und winterlichen November erlebten wir im Kreis Düren im Jahr 1993.

Weit entfernt von den niedrigsten Novembertemperaturen der letzten 56 Jahre (-9,0° in Jülich 1965 und -9,6° in Nörvenich ebenfalls am 16.11.65) lagen die Minima in diesem Jahr bei folgenden Werten: -1,4° in Vossenack, -2,3° in Heimbach, Schmidt und Jülich, -2,6° auf dem Kermeter, -3,0° in Vettweiß, -3,3° in Düren, -3,4° in Hergarten, -3,5° in Nörvenich, -3,7° in Vlatten,  

Am Erdboden wurden in Düren -6° abgelesen. Kaum große Unterschiede gab es bei der Zahl der Frostnächte, meist fünf bis acht Nächte unter null Grad (Heimbach sogar 12).  Nur oberhalb von 650 m Seehöhe gab es im Hohen Venn die ersten Dauerfrosttage (Eistage) vom 27. bis 29. des Monats. Die maximalen Temperaturen blieben im November recht niedrig, wobei der Spitzenwert in Linnich mit 14.9 Grad gemessen wurde (Düren, Hasenfeld und Heimbach 14.4°).

 

Die Sonnenscheinsummen im Kreis Düren und in der Rureifel blieben im November gut 10%  hinter den Erwartungen zurück. Folgende Werte wurden bereits gemeldet:

Hasenfeld 51 Stunden, Heimbach 57, Nörvenich 60, Jülich 67, Vettweiß 73 und im Rurtal bei Düren 77 Stunden. Mit dieser Ausbeute können wir nach dem schlechten Sommer 2021 noch zufrieden sein. Am Beispiel der Wetterstation Jülich zeigt die extrem niedrige Summe von nur 23 Stunden im November 1950 was ein wirklich trüber, nebliger November für ein dunkles Gesicht hat.

 

Zum Abschluss des Rückblickes noch einige Bilanzen des Niederschlags. Wie zu Beginn schon erwähnt, war der letzte Herbstmonat trockener als im langjährigen Mittel. Aber auch richtig winterlich wurde es nach ersten Schneefällen (am 26.) in den Höhengebieten noch nicht. Während auf etwa 400m Seehöhe am Monatsende in der Rureifel zwei Zentimeter Schneedecke lagen, waren es in Monschau-Höfen bereits rodelfähige 12 cm.

 

Die Niederschlagssummen erreichten gerade mal 50-70% der Langzeitwerte des Monats  November. Für alle Arbeiten im Freien in den Hochwassergebieten war dies natürlich eine gute Voraussetzung. Folgender Blick auf die aufsummierten Niederschläge zeigt die kleinen Unterschiede im Kreis Düren:

Düren, Vettweiß und Hoven 24 l/qm, Froitzheim und Vlatten 25 l, Garzweiler 26 l, Heimbach, Inden und Nörvenich 27 l, Hasenfeld, Drove, Linnich, Weisweiler und Jülich 30 l, Hambach, Hergarten, Düttling und Wilder Pfad auf dem Kermeter 31 l, Jülich 32 l, Schmidt-Harscheid 42 l, sowie Brandenberg und Vossenack 45 l/qm.   

  


 

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