Frühling

Gewittrige Zellen mit anschließender Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011 (Spotting)

 

Der Samstag (21. Mai) zeigte sich in der Region wieder sommerlich. Verbreitet wurden 20 Grad geknackt bis hin zu 27 oder 28 Grad in der Drover Heide.

 

Aber es näherte sich langsam eine Kaltfront, die dann am Sonntag (22. Mai) zur Mittagszeit auf die Region übergriff. Schon morgens zog schon die Konvergenzzone der Kaltfront über die Region hinweg. Dabei fielen nur ein paar Tropfen Regen.

 

Dahinter lockerte es auf und die Sonne konnte sich bis mittags zeigen. Die Luft erwärmte sich auf 21 Grad an meiner Wetterstation in Vossenack und bis zu 25,4 Grad in der Drover Heide. Während die Konvergenzzone weit nach Osten abgedrungen ist, aktivierte sich an der Grenze Belgien/ Niederlande/Deutschland in der warmen Luft plötzlich die Kaltfront.

 

In Richtung Westen schossen rasch Cummulonimben in die Höhe.

 

Ich schaute mir das Radar an und da formiete sich die Kaltfront mit teils sehr starken Echos. Dabei fuhr ich zu einem geeigneten Punkt um diese Kaltfront in Empfang zu nehmen. Zwischen Kleinhau und Großhau, eins meiner Spottingpunkte wurde ich fündig.

 

Vor der Kaltfront konnten sich noch Einzelzellen entwickeln und es gab an meinem Punkt großtropfigen Regen und nachher auch Hagel bis 1 cm Korndurchmesser. Diese Zelle zog aber weiter in Richtung Kreuzau und wurde gewittrig.

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

In Richtung Westen (Aachen/Stolberg) sah man die Kaltfront in Form von Cummulonimben

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Fallstreifen der abziehenden Zelle in Richtung Kreuzau

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Hier sieht man die Einzelzelle komplett. Ein Bild, was aus 3 Bilder breit und 2 Bilder hoch zusammengerendert ist.

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

In Richtung Jülicher Börde und Kölner Bucht sah man auch einige Gewitterzellen in der herrschenden warmen Luft hochgehen. In der Mitte ist der 127 m hohe Fernsehturm Großhau.

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Die Zelle bei Kreuzau wurde immer stärker und rechts des Niederschlagkerns konnte man eine schwache Rotation von Fracti beobachten.

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Von Westen machte sich schnell die Kaltfront bemerkbar und es entwickelte sich eine schwach ausgeprägte Böenfront.

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Diese Böenfront besaß eine Länge von meheren hundert Kilometer

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Sie kam näher, aber sie blieb frei von Blitz und Donner

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Dann die Böenfront als Panorama

 

Gewittrige Schauerzellen und Böenfront über Hürtgenwald am 22.05.2011

 

Als die Front angekommen ist fuhr ich wieder nach hause. Dann legte auch dadrin ein Gewitter los. Meine Wetterstation registrierte nur 4,2 l/qm Niederschlag und die Windböen waren außerordentlich schwach.

 

Trotz nicht so toller Lage konnte ich wenigstens ein paar Strukturen festhalten.

 

Deshalb gibt es eine 1 der fünfteiligen Chasingskala.

 

Zum guten Schluss gibts noch ein paar Bilder nach den Gewittern, tolle Abendstimmung und Dämmerungsstimmung am Rursee. Diese Impressionen hielt René Pelzer fest: KLICK

 

Hoffe euch haben die Eindrücke gefallen

 

L.G. Andy

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