Wetterrückblicke von Karl Josef Linden seit Januar 2006

Wetterrückblick Februar 2017

Milder und anfangs trockener Februar

Die andauernden Hochdruckgebiete gingen im Februar zu Ende und damit verabschiedete sich der Winter gleichzeitig aus der Eifelregion. Sturmtiefs bestimmten ab sofort das Wettergeschehen und daher ging der Winter dann sehr mild zu Ende.

Der Temperaturüberschuss im Februar (Vergleich Mittelwert 1981-2010) betrug +2,4 Grad im Raum Düren (Mittel 5,4°) und +3,3 Grad am Windpark Schmidt (Mittel 4,8°). In der statistischen Reihe seit 1939 war dies einer der zehn wärmsten Februare. Rekordhalter am Standort Düren bleiben der eisige Februar 1956 (Mittel -7,4°) und der frühlingshafte Februar 1990 mit 8,5° im Mittel, also eine extreme Differenz von fast 16°.

 

Das Temperaturgefälle zwischen dem kältesten und wärmsten Tag war diesmal nicht so extrem wie noch im Januar. Am 15. Februar schaffte der Eifelföhn zwischen Hasenfeld und Düren extrem hohe Werte: Hasenfeld 19,5 Grad, Drove und Vlatten 18,6 Grad, Kreuzau-Winden 17,7° sowie Hergarten und Heimbach 17,5 Grad. Die niedrigsten Werte könnten auch in den Monat April passen: -4,3 Grad in Heimbach, -4,1 Grad auf dem Kermeter und gerade mal -2,5 Grad im Raum Düren.

 

Die Trockenheit des gesamten Winters setzte sich auch im Februar fort. Trotz der Umstellung auf Tiefdruckgebiete konnte die trockene erste Monatshälfte nur in den Hochlagen ausgeglichen werden. So schaffte Nideggen-Schmidt nur 76% des Mittels und Düren 86%. Hier einige Summen für ihren privaten Vergleich:

Vossenack 72 l, Schmidt Windpark 59 l, Aldenhoven 58 l, Kermeter 54 l, Hergarten 52 l, Linnich-Gevenich 49 l, Heimbach 48 l, Hasenfeld 45 l, Vlatten 37 l, Düren 33 l, Drove, Nörvenich 32 l und Vettweiß 30 l/qm.

 

Die maximalen Schneedecken blieben im letzten Wintermonat eher dürftig. Nur rund um Kalterherberg war bei bis zu 10 cm Schneedecke (1. Februar) noch einmal rodeln möglich. In Schmidt waren es 7 cm und in Hasenfeld 5 cm (am 11.2.).

Wenig auffällig waren die Summen der Sonnenstunden. Nur 80-90% des Mittels wurde erreicht: Aldenhoven 85 Stunden, Drove 83, Düren 77, Zülpich 73, Nörvenich und Winden 66, Schmidt 62, Heimbach 61, Hasenfeld 56 Stunden und in Vossenack nur 33 Stunden.

Vom 22. bis 27. gab es wiederholte Sturmtiefs mit Böen bis zur Stärke 8 oder 9 in allen Höhenlagen: Rand des Tagebaus Hambach 123 km/h, Nörvenich Flughafen 102 km, Deponie Aachen bei Aldenhoven 100 km, Düren 93 km, Hürtgenwald-Brandenberg 90 km, Hasenfeld 81 km, Heimbach 74 km, und in Schmidt 68 km (Windstärke 8 beginnt schon bei 62 km/h).

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