Wetterrückblicke von Karl Josef Linden seit Januar 2006

Wetterrückblick März 2009


Warmer Aprilstart nach
verhaltener Frühlingswärme im nassen März


Leider durch die Ferien dieses Jahr etwas später !


Die Osterferien haben uns in diesem Jahr genau mit dem Aprilstart gutes Wetter beschert und im Kreis Düren konnten wir am Karfreitag (10.4.) bereits den 1. Sommertag mit 25 Grad genießen.
Die Liebhaber von Frühlingswärme wurden im März dagegen enttäuscht.


Dennoch blieben die Mitteltemperaturen in allen Höhenlagen im Rahmen, meist betrug die negative Abweichung - 0,1 Grad (Düren und Jülich) bis –0,5 Grad (Südkreis).

Der wärmste Tag des Monats war der 14. März mit 16,4 Grad in Düren, 17,1 Grad in Hoven und Vettweiß, sowie 17,9 Grad in Nörvenich.

Die Zahl der Frostnächte war in den Tallagen erneut hoch: Jülich 11 Frosttage, Düren und Zülpich 10, 9 in Vossenack und Drove, 8 in Nörvenich, 5 am Windpark in Schmidt und 3 in Niederzier Hambach.
Bis zum 1.April traten in diesem Winter zwischen Zülpich und Düren 77 Frostnächte in den Tallagen auf, da musste manches Stück Holz in den Ofen geworfen werden.

Die kälteste Nacht des März lag bereits im kalendarischen Frühling. Am 21.3. meldeten Drove –3,6 Grad, Nörvenich –3,4 Grad, Düren –3,2 Grad, Zülpich –2,9 Grad, Vossenack –2,8 Grad, und Jülich –2,4 Grad. Also keine besonders niedrigen Werte.

Wer sich nach Sonne sehnte, wurde im März häufig enttäuscht. 23 Regentage (Vossenack), Dunst und Nebel machten die Stundenausbeute beim Sonnenschein im März mager. Wechselhaftes und kühles Wetter ließen zudem die Pflanzenwelt ohne größeren Vegetationsschub. Zwischen Zülpich und Vettweiß waren es 126 Stunden, in Düren 124 Sonnenstunden, in Nörvenich 122 Stunden und in Jülich 114 Stunden.

Der Flug der ersten Haselnuss- und Erlenpollen kam bereits Anfang März. Die Erdkrötenwanderung lief am 15. März an.

Das meteorologische Highlight des Monats war sicherlich die spektakuläre Kaltfront mit Gewittern, Windstärke 8-9 und Graupelschauern vom 23. März gegen 19 Uhr. Innerhalb kürzester Zeit sanken die Temperaturen unter 0 Grad und noch einmal bäumte sich der sterbende Winter gegen sein Ende. So lagen am 24. und 25. März noch einmal 10-17 cm Schneedecke vom Venn bis herüber nach Udenbreth. 6-7 Schneedeckentage sind allerdings eher mager für die Wintersportorte der Nordeifel.

Überall im Kreis Düren wurde die normale Niederschlagsmenge überschritten, vor allem an den nördlichen Stauseiten der Mittelgebirge. Mit 138 l/qm registrierte man in Vossenack 30 % mehr Niederschlag als sonst üblich.
Aber auch die anderen Stationen lagen 10 – 25 % über den Normwerten:
Schmidt 107 l, Drove 92 l, Hambach 83 l, Jülich 77 l, Vettweiß 75 l, Nörvenich 69 l, Simmerath 114 l und im Raum Düren 68 l/qm.
Vor allem die großen Regenmengen von 5. und 6. März (20 - 30 l/qm) sorgten dabei für leichtes Hochwasser an den heimischen Flüssen.

Es sieht so aus, als wenn der April in den kommenden 2 Wochen eher das tut, was uns nicht so gefällt. Es wird unbeständiger und die Temperaturen erreichen nur noch selten 20 Grad. Bis zum Monatsende ist aber kein Rückfall in den Winter oder Nachtfrost auf den Computerkarten zu entdecken.

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