Wetterrückblicke von Andy Holz

Wetterrückblick 2009 von Andy Holz Teil 2


Teil 2 (April bis Juni)



April:


 

Der April began mit schönem Hochdruckwetter, wobei es von Tag zu Tag immer wärmer wurde. Dabei wurde am 3. zum ersten Mal im Jahr 2009 die 20-Grad-Marke geknackt in Vossenack mit 21,1 Grad. In den Niederungen wurde sie ein Tag zuvor geknackt, während es am 3. mit fast 24 Grad schon fast frühsommerlich war. In der Karwoche folgte dann weiterhin mildes Wetter, wobei es leicht wechselhafter war. Das richtige Aprilwetter mit Schneeschauern blieb völlig aus, da meist 12 bis 20 Grad erreicht worden sind. Am Karfreitag (10.) war es für April recht warm mit bis zu 23,3 Grad in Vossenack und durchaus 25 bis 26 Grad in den Niederungen. Somit fielen dort die ersten Sommertage. Selbst in den höchsten Lagen waren 20 Grad überschritten. Das Osterfest war mit 18 bis 24 Grad je nach Höhe ein angenehmes Fest und es blieb auch trocken. Um Monatsmitte folgte dann ein Temperatursturz von 22,5 Grad auf 8,5 Grad (Vossenack) vom 15. bis zum 17. und es fiel viel Regen mit 30-40 l/m² recht verbreitet. Bis zum Monatsende folgte dann meist freundliches Wetter bei angenehmen Frühlingstemperaturen um die 15 Grad auf den Höhen und um die 18 Grad in den Niederungen. Dabei wurde der Sonnenschein nur selten von Regen unterbrochen. Somit war der April in der Region viel zu mild, fast sogar in dem Bereich von 2007. Sogar in den Höhenlagen gab es über 10 Grad Mitteltemperatur, in den Niederungen 12 bis 12,5 Grad. Frosttage gab es in Vossenack keinen und in den Niederungen örtlich einen (1.). Die Sonne schien dafür oft mit 180 bis 210 Sonnenstunden in der Region, dass normal für einen Juli ist. Von dem kräftigen Regen abgesehen, wäre der April auch viel zu trocken gewesen. Mit dem kräftigen Regen gab es eine Monatsmenge von 50 bis 70 l/m².


 

Das schöne Wetter gab es im April oft


Tagebau Inden bei schönem Wetter am 9.4.2009


 

Mai:


 

Der Mai began recht verhalten mit einer oft kühleren ersten Monatshälfte, wobei in Vossenack keine 20 Grad und mehr gab. In der Nacht zum 8. gab es das erste nennenswerte Gewitter in der Region. Meist waren es nur 10 bis knapp 20 Grad mit einem kalten Tag (12.) mit 9,7 Grad nach einem stärkerem Stauregen mit 25 l/m² ein Tag zuvor. Die Sonne machte sich oft rar in der ersten Maihälfte Dabei hat es lange gedauert, bis der Wonnemonat so einigermaßen seinen Namen alle Ehre machte. Nach dem 19. floss mehr und mehr warme Luft in die Region mit 18 bis 24 Grad in den höheren Lagen und 22 bis 28 Grad in den Niederungen der Region vom 19. bis zum 24., wobei sich auch erste Gewitter bildeten. Der 25. war in der Region der wärmste Tag im Mai, so dass auch in Vossenack mit 26,1 Grad den ersten Sommertag des Jahres gab. Rund um Drove gab es hingegen den ersten heißen Tag des Jahres mit 30,7 Grad. Zum Nachmittag zog aber eine starke Gewitterzelle herein, die sich kurz vor dem Hohen Venn teilte. Ein Teil zog ins südlichste Kreis Düren und der andere Teil bildete sich über Vossenack neu. Diese beiden Zellen fanden sich bei Vlatten (Heimbach) wieder zusammen und es kamen dort etwa 50 l/m² Niederschlag vom Himmel, in Vossenack waren es 16,2 l/m² und in Schmidt etwa 10 l/m² mit 3 cm großem Hagel. Die letzten Tage im Mai waren mit einer Ostlage fast lupenrein sonnig (15 Stunden Sonne am 29. in Vossenack), aber die Temperaturen kamen nicht weit hinaus, so das bei 18 bis 25 Grad Schluss war. Insgesamt war der Mai trotzdem zu mild mit 12,5 bis 13,0 Grad in den Eifellagen und etwa 14,2 bis 14,7 Grad in den Niederungen. Die Sonne schien mit 180 bis 220 Stunden genauso viel wie im April. Von den Niederschlägen fiel der Mai recht normal aus mit um die 70 l/m² im Durchschnitt hier in der Region.



Blühender Goldregen und Flieder im Garten, ein Zeichen das Mai ist

 

Blühender Flieder und Goldregen

 


 

Juni:


 

Der meteorologische Sommer begann äußerst unsommerlich. Die ersten drei Wochen waren oft von Wechselhaftigkeit und Schafskälte geprägt. Diese Witterung wurde kaum von freundlichen und recht warmen Phasen unterbrochen (1. bis 2., 13. bis 14. und 17. bis 18.). An diesen sechs Tagen war es meist freundlich mit 20 bis 27 Grad je nach Lage. Der Höhepunkt der Schafskälte war am 6. mit 11 Grad in den Niederungen und gerade mal 8,0 Grad in Vossenack. Dabei frierten auch die Rock am Ring Besucher bei oft nasskalten 5 bis 10 Grad über die drei Tage. Am 11. Juni kanm in der Region eine ordentliche Portian an Regen herunter mit verbreitet 30 bis 40 l/m² Niederschlag.


 

In den sehr kurzen wärmeren Phasen in den ersten drei Juniwochen bildeten sich direkt Gewitterwolken über der Eifel


Gewitter über der Eifel am 14.06.2009



Nach dem 23. stellte sich zunehmend sommerliches Wetter ein, wobei die Luft aber eher schwülwarm war. Rund um Vossenack wurden täglich 20 bis 25 Grad erreicht mit 2 Sommertagen inklusive. In den Niederungen waren es meist 25 bis 30 Grad mit 30,2 Grad Spitze in Drove am 26. mit der schwülwarmen Luft. Am Kirmessamstag bzw. auch Siebenschläfer zog ein schwerer Gewitterguss von Osten her über Vossenack hinweg mit 22,8 l/m² Niederschlag. Im Raum Langerwehe gab es teils unwetterartige Güsse mit über 40 l/m², Geilenkirchen und Schmidt ebenfalls mit 45 l/m². Dabei handelte es sich um eine Gewitterlinie, die nur mit sehr langsamer Geschwindigkeit über die Region hinwegzog. Ein Tag zuvor gab es in Heimbach ein starkes Gewitter mit 28,5 l/m² Niederschlag bzw. in Schmidt mit 25 l/m². Dieses Gewitter entwickelte sich zwischen Brandenberg und Bergstein. Trotz der schwülwarmen letzten Juniwoche war der Juni zu kalt mit 13,9 Grad in Vossenack und auch nur 15 bis 16 Grad in den Niederungen. Zu nass war er ebenfalls mit 104 l/m² Niederschlag in Vossenack. Auch die Sonne kam zu wenig zum Vorschein mit gerade mal 148 Sonnenstunden in Vossenack durch die öfteren Staueffekte. In den Niederungen schien die Sonne öfters mit 190 bis 225 Sonnenstunden.



Gewitterwolke Richtung Kreis Bergheim in der schwülen Luft (bei Düren aufgenommen) am 26.06.2009 

 

Gewitterwolke über dem Kreis Bergheim

 

Als letztes habe ich noch mitgebracht, wie sich in der schwülen Luft in der letzten Juniwoche ein Gewitter gebildet hat. Die kleine Cummuluswolke wuchs innerhalb einer 3/4 Stunde zu einer Gewitterzelle heran über Brandenberg und Bergstein (Gem. Hürtgenwald). Diese Gewitterzelle verursachte nachher den recht starken Regen in Heimbach und Schmidt am 26.

 


Kleines Cummuluswölkchen:

 

Cummuluswölkchen

 

5 Minuten später

 

Cummuluswolke

 

...weitere 10 Minuten später

 

Cummuluswolke mit Fernsehturm Großhau

 

... 15 Minuten später und es fing an zu donnern

 

Cummulunimbuswolke

 

...weitere 15 Minuten später ist die Gewitterzelle ausgereift mit einem Niederschlagskern

 

Ausgereifte Gewitterzelle

 


Fortsetzung folgt....



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